
In der letzten Woche stand ein besonderes Highlight an: Die ersten Testfahrten mit meinem neuen Handbike von der Firma Bike Revolution zum testen zur Verfügung gestellt bekommen habe. Nach Jahren auf meinem bisherigen Modell war ich gespannt, wie groß der Unterschied tatsächlich sein würde. Mein Fazit vorab: Es ist eine völlig neue Welt.
Das Fahrgefühl
Schon auf den ersten Metern merkt man die technische Weiterentwicklung. Die Lenkung ist deutlich direkter und präziser. Das Bike vermittelt eine hervorragende Bodenhaftung, was mir viel Vertrauen gibt. Während ich mich an das Kurvenverhalten noch Schritt für Schritt herantasten muss, überzeugt das System durch eine sehr stabile Lage auf dem Trail.
Die Arbeit mit den Hunden
Technik ist das eine, die Zusammenarbeit mit den vierbeinigen Partnern das andere. Hier zeigte sich, dass neues Equipment auch neue Lernprozesse erfordert:
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Herausforderung „Vorneweg“: Bei der ersten Fahrt mit Eragon und Par gab es Startschwierigkeiten. Da Eragon es gewohnt war, direkt neben mir zu laufen, verstand er seine Rolle als Leithund vor dem neuen Bike anfangs nicht und kam immer wieder zu mir zurück. Nach einer Weile platzte der Knoten, doch eine Begegnung mit Pferden erforderte einen langen Atem beim anschließenden Neustart.
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Sicherheit gewinnen: Um die Unsicherheit bei Par zu nehmen, nutzten wir am Folgetag Meeri und Svenja als „Hasen“. Das funktionierte gut. Par zieht zuverlässig, sobald das Gespann in Bewegung ist. Die Anfahrphase ist momentan noch der kritische Punkt, an dem wir intensiv arbeiten werden.
Ausblick
Das Handbike (mehr Infos unter bike-revolution.at) ist eine großartige Bereicherung für mein Training. Die nächsten Wochen werden wir nutzen, um die Routine zu festigen. Es wartet noch viel Arbeit auf uns, bis Par sich auch ohne Führhilfe vollkommen sicher fühlt, aber die Basis stimmt!
Ein herzliches Dankeschön an Svenja für die Unterstützung beim Training!

